Zwischen Onboarding und Startgespraech. Deine Hausaufgaben sind die Bruecke zwischen beiden Terminen und liefern das Rohmaterial fuer deinen T.I.M.E.-Audit.
Im Onboarding hast du die Methode verstanden und die Vorlagen bekommen. Jetzt fuellst du sie eigenstaendig aus, mit deinen echten Zahlen. Du hast dafuer zwei bis zehn Tage. Plane insgesamt rund drei Stunden aktive Arbeit ein, verteilt ueber die Tage, plus ein paar Minuten Zeittracking pro Tag. Tracke ab dem Tag nach dem Onboarding durchgehend, idealerweise eine volle Woche. Arbeite die Liste in Ruhe ab, sie soll dich nicht erschlagen.
Deine Checkliste
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Deine erste Woche ehrlich in Clockify tracken. Erfasse ab dem Tag nach dem Onboarding jede Arbeitszeit, so ehrlich und lueckenlos wie moeglich, inklusive der kleinen Dinge zwischendurch (E-Mails, Abstimmungen, Verwaltung).
- Warum: Nur gemessene Zeit laesst sich zurueckgewinnen. Dein Bauchgefuehl ueber deine Woche weicht fast immer von der Realitaet ab.
- Fuers Startgespraech: Deine echten Zahlen sind die Grundlage fuer den T.I.M.E.-Audit. Wir sehen schwarz auf weiss, wohin deine Stunden fliessen und wo die groessten Zeitfresser sitzen.
- Zeitrahmen: Einmalig ein paar Minuten Einrichtung, danach zwei bis drei Minuten pro Tag. Die Woche laeuft im Hintergrund mit.
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Konkrete, messbare Ziele formulieren. Halte fest, was du in den naechsten Monaten erreichen willst, in Zahlen und mit Termin. Nicht “mehr Zeit”, sondern zum Beispiel “15 Stunden pro Woche zurueckgewinnen bis Ende des Quartals”.
- Warum: Ein Ziel ohne Zahl und ohne Datum ist ein Wunsch. Messbare Ziele machen Fortschritt sichtbar.
- Fuers Startgespraech: Deine Ziele geben der Roadmap die Richtung.
- Zeitrahmen: 20 bis 30 Minuten.
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Das Unternehmensprofil ausfuellen. Fuelle die Vorlage mit deinen echten Zahlen: Angebot, Zielkunde, Preismodell, Umsatz, Marge, Kundenzahl, Auftragswert und Wachstumsziel.
- Warum: Zeit und Geschaeftsmodell haengen zusammen. Ohne die Zahlen deines Unternehmens laesst sich kein Hebel fuer Skalierung finden.
- Fuers Startgespraech: Das Profil ist die Landkarte deines Geschaefts. Damit erkennen wir, an welchen Stellen sich mehr Zeit oder mehr Ergebnis herausholen laesst.
- Zeitrahmen: 45 bis 60 Minuten. Halte deine Zahlen aus Buchhaltung oder Kontouebersicht bereit.
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Den Fragenkatalog Skalierbarkeit und Zeit-Oekonomie beantworten. Beantworte, wie viele Kunden du betreust, wie viel Zeit ein Kunde bindet (aufgeschluesselt in operativ, Abstimmung und Verwaltung), wie das bei dreimal so vielen Kunden aussaehe und wo deine Spitzenzeiten und deine Engpaesse liegen.
- Warum: Hier zeigt sich, ob dein Modell mitwaechst oder dich ausbremst, sobald mehr Kunden kommen.
- Fuers Startgespraech: Diese Antworten decken die Engpaesse auf, die wir in der Roadmap zuerst angehen.
- Zeitrahmen: 30 bis 45 Minuten.
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Das Software-Inventar erstellen. Trage jedes Tool ein, das du im Geschaeft nutzt: Zweck, Kosten pro Monat, wer es bedient und wie wichtig es ist. Ergaenze die administrativen Technik-Aufgaben, die bei dir regelmaessig anfallen.
- Warum: Was du nicht auf einer Liste siehst, kannst du nicht vereinfachen oder automatisieren. Oft zahlst du fuer Werkzeuge doppelt oder nutzt sie nur halb.
- Fuers Startgespraech: Das Inventar ist die Basis, um deine Systeme zu verstehen und zu vereinfachen, bevor wir etwas automatisieren.
- Zeitrahmen: 30 bis 45 Minuten.
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Claude einrichten und dein digitales zweites Gehirn starten. Richte Claude als dein zentrales Werkzeug ein (Anleitung im Nachschlagewerk) und lege erste Inhalte ab: offene Fragen, wiederkehrende Aufgaben, Notizen aus deiner Woche. Den gefuehrten Interviewprozess starten wir dann gemeinsam im Startgespraech.
- Warum: Das zweite Gehirn entlastet deinen Kopf und wird nur nuetzlich, wenn du es von Anfang an fuetterst.
- Fuers Startgespraech: Deine ersten Eintraege zeigen, wie du arbeitest und wo ein System dir sofort Arbeit abnehmen kann.
- Zeitrahmen: 20 bis 30 Minuten, gern verteilt ueber die Woche.
Ohne diese Vorarbeit bringt dir das Startgespraech nur halb so viel, weil wir die gemeinsame Zeit dann mit Sammeln statt mit Auswerten und Bauen verbringen.